Verhalten im Notfall Notrufe absetzen bei flächendeckendem Stromausfall
Bei einem flächendeckenden, länger anhaltenden Stromausfall funktionieren die Festnetztelefone nicht, Handys haben nur eine begrenzte Akkulaufzeit und das Mobilfunknetz ist in einer solchen Situation schnell überlastet. Daher informiert der Fachbereich Katastrophenschutz des Landkreises Hof darüber, wie die Bevölkerung in diesem Fall weiterhin Notrufe absetzen kann.
In so einem Fall besetzen die örtlichen Feuerwehren des Landkreises eigens ihre Wachen, um dort für die Bevölkerung Hilfe rufen zu können.
„Wenn die örtlichen Feuerwehren im Landkreis nach Absprache mit dem zuständigem Sachbearbeiter Katastrophenschutz, der Integrierten Leitstelle (ILS) und dem Netzbetreiber von der Leitstelle wegen eines länger dauernden, flächendeckenden Stromausfalls alarmiert werden, besetzen sie ihre Wachen“, so Volker Meixner vom FB 301 Katastrophenschutz des Landkreises Hof. „Dort stehen sie für die Bevölkerung bereit, um mit ihren Funkgeräten Notrufe abzusetzen, sei es im Fall eines Unfalles, Brandes oder einer medizinischen Notlage.“ Dies ist in der Regel der Fall, wenn ein flächendeckender Stromausfall absehbar länger als zwei Stunden dauert.
Viele Feuerwehren im Landkreis Hof verfügen über eine Notstromversorgung.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine umfassende Broschüre erstellt. Diese können Sie hier abrufen.




